Frischfuttereinführung: Liste mit guten Einstiegspflanzen

1. Besonders gut geeignetes Frischfutter für den Anfang

Mit diesen Pflanzen kann man seine Chinchillas ans Frischfutter gewöhnen (1 Blatt, kleiner Zweig, 1 haselnussgroßes Stückchen). Sie sind sehr gut verträglich und oft auch beliebt.

Name
Apfel
Apfelzweige mit Blättern sowie Zweige aller anderen Obstbäume (siehe Zweigeliste)
Bambus, Echter / Gartenbambus
Basilikum
Beerenzweige samt Blättern (Himbeere, Brombeere etc., siehe Zweigeliste)
Berufkraut
Birkenzweige
Birne
Breitwegerich, Spitzwegerich
Chicoree
junge Disteln oder alte, wenn man bei den stacheligen Sorten (z.B. Mariendstel) die Stacheln wegschneidet
Erdbeerblätter, Walderdbeerblätter
Erlenzweige
Gänseblümchen
Kalisien (Golliwoog) und Tradeskantien
Haselnusszweige
Löwenzahn (Blüte, Blätter/ Kraut)
Löwenzahnsalat / Catalogna
Möhre und Möhrengrün
Pappelzweige
Rauke, Wilde; Rucola
Ringelblume
Schafgarbe
Sonneblumenblätter
Sonnenhut, Echinacea
Stachellattich
Topinamburkraut
Vogelmiere, Sternmiere
Weidenzweige

2. Nicht geeignetes Frischfutter für den Anfang

Name Grund

Klee (Luzerne, Rotklee, Weißklee etc.) und alle andere Hülsenfrüchtler/ Leguminosen (Lupine, Erdnuss, Wicke, Johannisbrot, Esparsette, Ackerbohne, Erbse, Soja)

sehr eiweißhaltig; können blähen, v.a. wenn man die Menge nicht langsam steigert oder wenn man Fertigfutter/ Pellets verfüttert
Kohlgewächse sehr eiweißhaltig; können blähen, v.a. wenn man die Menge nicht langsam steigert oder wenn man Fertigfutter/ Pellets verfüttert
frische Gräser v.a. im Frühjahr sehr eiweißhaltig; können blähen, v.a. wenn man die Menge nicht langsam steigert oder wenn man Fertigfutter/ Pellets verfüttert
Zitrusfrüchte sehr säurehaltig, etwas für Tiere, die viel Abwechslung kennen und vertragen, Zitrone ist als Futter ungeeignet
Zwiebelgewächse sehr scharf; werden, wenn überhaupt, in nur sehr kleiner Menge aufgenommen (z.B. Schnittlauch getrocknet)

leicht giftige Pflanzen

(Efeu, Flieder, Holunder etc.)

werden nur bei Bedarf und in kleiner Menge gefressen; sind etwas für Tiere, die viele verschiedene Pflanzen kennen und vertragen und selektieren können; später dürfen sie im Gemisch angeboten werden
Mais, Kartoffeln, Getreideähren sehr stärkehaltig, was Chins in größerer Menge nicht vertragen; können Verdauungsstörungen (Fehlgärung, Vermehrung von Hefen und Parasiten fördern) verursachen, nur etwas für Tiere, die viel kennen und vertragen, aber auch dann bitte nur selten
Nadelbaumzweige enthalten viel ätherisches Öl, was reizend auf u.a. die Magenschleimhäute wirken kann, wenn die Tiere zu viel davon aufnehmen; später dürfen sie im Gemisch angeboten werden