Wenn Chinchillas streiten

1. Sofortmaßnahmen

Wenn sich Chinchillas streiten und jagen, dann kann das ganz unterschiedliche Ursachen haben. Unabhängig von der/den Ursache/n sollte aber jeder Streit ernst genommen und gut beobachtet werden. Häufig benötigt es die Unterstützung des Halters, damit ein Streit sich nicht hochschaukelt oder im schlimmsten Fall eskaliert und es zu Verletzungen bis hin zu Todesfällen kommt. Sollten die Tiere sich gegenseitig so stark jagen, dass büschelweise Fell fliegt, sich der Streit nicht von allein legt oder in kurzer Zeit immer wieder auftritt, kann man als Sofortmaßnahme den zur Verfügung stehenden Platz für die Tiere kurzzeitig reduzieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Tiere immer die größtmögliche Fläche behalten sollten, bei der nicht gejagt wird. Wie lange die Tiere auf kleinerer Fläche gehalten werden können, hängt von der Fläche ab:

 

• Abgeteilter (Haupt-)Käfig (ca. 1m² & 1m Höhe): mehrere Wochen

• Kaninchenkäfig: höchstens eine Woche

• Katzentransportbox: höchstens 12 Stunden

 

Verstehen sich die Tiere auch in der Transportbox nicht, müssen sie getrennt und nach ca 2 Wochen neu vergesellschaftet werden. Treten blutige Verletzungen besonders im Nacken- oder Nasenbereich auf oder die Tiere verstehen sich trotz Neuvergesellschaftung noch immer nicht, sind sie leider so sehr zerstritten, dass von weiteren Versuchen abgesehen werden sollte (einzig die Pubertät kann hier eine Ausnahme sein, solange es keine Verletzungen gibt). 

 


2. Ursachen

Da die Sofortmaßnahmen zwar den Streit unterbrechen können und häufig dafür sorgen, dass sich die Tiere friedlich annähern und wieder vertragen können, langfristig aber oftmals nicht für dauerhafte Ruhe sorgen, sollte man unbedingt versuchen die Ursache/n für den Streit zu finden oder zumindest möglichst viele Streitfaktoren beseitigen. Ansonsten kann es sein, dass es immer wieder zu Streitigkeiten kommt, die in der Regel mit Mal zu Mal schlimmer werden und oftmals mit der Trennung der Tiere enden. Im Nachfolgenden wird genauer auf die Ursachen eingegangen. Wichtig: je mehr der aufgeführten Ursachen zutreffen, desto schwerer kann es sein wieder Ruhe in die Gruppe zu bringen.

2.1 Pubertät

Erfahrungsgemäß ist die Pubertät eine der Hauptursachen für zerstrittene Chinchillas. Meistens macht sie sich bemerkbar, wenn die Tiere ca. 3-6 Monate alt sind und kann anhalten bis sie 2-2,5 Jahre erreicht haben. Während der Pubertät wird die Gruppe auf eine Zerreißprobe gestellt: Es kann vermehrt zu Streitereien, Jagen, Besteigen etc. kommen. Wird dieses zu heftig, muss der Halter eingreifen und die Tiere sofort kleiner setzen. Man kann sich die Pubertät wie eine extrem lange Vergesellschaftung vorstellen, bei der die Rangfolge permanent neu ausgefochten wird und man immer wieder kleiner und größer setzen muss. Friedliche Phasen und Phasen in denen gestritten wird, wechseln sich hierbei in unterschiedlichen Abständen ab und verlaufen „wellenartig“. Es muss auch nicht jede Streitphase gleich stark sein, sodass ggf. unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Reicht beispielsweise in der ersten Streitphase eine Verkleinerung des Käfigs, kann bei der nächsten die Katzentransportbox notwendig sein.

Genauso gut kann es aber auch andersherum sein, sodass hier vom Halter ein besonderes Fingerspitzengefühl gefragt ist. Da die Pubertät über 2 Jahre andauern kann, ist sie nicht nur für die Tiere besonders anstrengend, sondern auch für den Halter. Unerfahrene Halter können oftmals nicht einschätzen, wann sie mit welcher Maßnahme eingreifen müssen, sodass junge Chinchillas nicht sehr gut für Anfänger geeignet sind. Aber auch erfahrene Halter können bei pubertierenden Chinchillas schnell an ihre Grenzen kommen, da man die Tiere permanent im Auge behalten muss, um eingreifen zu können und das ggf. über einen sehr langen Zeitraum, ohne Garantie auf Erfolg. Da sich der Charakter der Tiere erst jetzt richtig ausbildet und auch erst jetzt final die Rangfolge innerhalb der Gruppe geklärt wird, kann erst nach Überstehen der Pubertät festgestellt werden, ob die Tiere auch tatsächlich zusammenpassen. Je mehr junge Chinchillas dabei in einer Gruppe sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Pubertät

 

• stärker ausfällt

• länger anhält

• die Gruppe zerbricht

 

Um die Pubertät also bestmöglich überstehen zu können, sollte man sich auf ein monate- bis jahrelanges hin und her einstellen, bei dem man jederzeit ausloten muss, wieviel Platz die Tiere in der aktuellen Phase zur Verfügung gestellt bekommen können. Es kann sogar sein, dass die Gruppe zeitweise komplett auf Einrichtungsgegenstände und Auslauf verzichten muss, bei anderen Gruppen oder in einer späteren Streitphase, kann das wiederum erst recht für Streitereien sorgen. Man muss daher kleinteilig austesten, was bei der Gruppe gerade für Ruhe sorgt und alles vermeiden, was die Streitereien verstärkt.

2.2 Gruppengröße/-konstellation

Auch wenn in erster Linie der Charakter der Tiere dafür entscheidend ist, ob sich die Tiere miteinander verstehen oder nicht, kann sich auch das Geschlecht und/oder die Gruppengröße auf deren Stabilität auswirken. Je größer eine Gruppe ist, desto mehr Charaktere müssen zusammenpassen und desto höher ist das Risiko für Streitpotenzial. Das bedeutet nicht, dass sich Großgruppen mit 4 oder mehr Tieren grundsätzlich zerstreiten müssen, in der Regel sind Gruppen mit 2-3 Tieren aber dauerhaft stabiler. Aus diesem Grund sollte man stabile Gruppen mit 2-3 Tieren nicht mit weiteren Tieren erweitern, da nicht nur die Gefahr besteht, dass die Vergesellschaftung scheitert, sondern ebenfalls, dass sich die ursprüngliche stabile Gruppe untereinander zerstreitet. Gleiches gilt für die Anzahl an Böckchen innerhalb einer Gruppe: je weniger, desto stabiler ist die Gruppe in der Regel. Gleichgeschlechtliche Bockgruppen können zwar gut funktionieren und sehr harmonisch sein, insgesamt treten hier aber häufiger Streitereien auf als in Misch-, Harems- oder reinen Weibchengruppen.

 

Um also zu vermeiden, dass die Gruppengröße bzw. -konstellation zu Streitereien führt oder beiträgt, sollte man sich vor der Anschaffung genau überlegen, was man für eine Gruppe möchte und möglichst bereits länger bestehende Gruppen (2-3 Jahre) aufnehmen. Hat man bereits eine größere Gruppe, in der es immer wieder zu Unruhe kommt, sollte man langfristig überlegen, ob man einzelne Unruhestifter aus der Gruppe entfernt und diese in eine neue Gruppe integriert. Müssen reine Bockgruppen getrennt werden, sollte immer auch die Möglichkeit der Kastration in Erwägung gezogen werden, da manche Böcke nicht mit anderen Böcken auskommen und so die Chance auf ein harmonisches Zusammenleben mit einem oder mehreren Weibchen besteht. In Einzelfällen kann eine Kastration auch dafür sorgen, dass zwei zerstrittene Böcke sich wieder zusammen finden oder sie sich generell mit anderen Böcken besser verstehen.

2.3 Falsche/ tierschutzwidrige Vergesellschaftung

Stellt man eine neue Gruppe zusammen, vergesellschaftet nach einem Streit neu oder nimmt man eine frisch vergesellschaftete Gruppe auf, dann sollte man immer darauf achten, dass richtig vergesellschaftet wird. Leider werden noch immer viel zu häufig die Panikbox- oder Kleinraummethode angewendet, bei welchen die Beziehung unter den Tieren nicht auf Vertrauen aufgebaut wird, sondern auf Angst und Stress. Bei diesen Methoden können die Tiere weder ihr natürliches Verhalten ausleben noch eine gefestigte Rangfolge ausmachen. Die Folge kann eine sehr instabile Gruppe sein, die bei der kleinsten Unruhe zerbricht. Auch Traumata für die Tiere sind nicht ausgeschlossen.

 

Eine Vergesellschaftung, die auf Vertrauen aufbaut, ist hingegen sowohl stressreduzierter als auch deutlich stabiler. Wie man die Tiere richtig vergesellschaftet, hängt immer auch ein Stück weit vom Charakter ab. Die Standardmethode eignet sich in den meisten Fällen sehr gut und sollte daher immer zuerst versucht werden. Besonders dominante Tiere können hier sehr schnell die Rangfolge klären und neigen deutlich seltener zum Jagen als beispielsweise bei der Freilaufmethode. Auch die Käfig-an-Käfig-Methode eignet sich für dominante Tiere eher nicht so gut, da sich durch den Sicht- und Schnupperkontakt, aber die fehlende Möglichkeit die Rangfolge zu klären schnell Frust aufbaut und auf das andere Tier projiziert werden kann. Treffen die Tiere dann irgendwann aufeinander, hat sich bei dem dominanten Tier ggf. schon so viel Frust angestaut, dass kein Interesse mehr an der Rangfolge besteht und das andere Tier sofort angegriffen wird. Daher eignen sich die Freilauf- und Käfig-an-Käfig-Methode, sowie weitere Mischvarianten tendenziell eher für sehr devote Chinchillas oder solche, die durch schlechte (oder keine) Erfahrung mit anderen Chinchillas, vorherige Vergesellschaftungen oder sonstige Umstände (z.B. schlechte Haltungsbedingungen) bereits traumatisiert, schlecht sozialisiert oder sehr ängstlich Artgenossen gegenüber sind.

2.4 Haltungsbedingungen

Wenn die Tiere nicht richtig gehalten werden, kann das zu Langeweile und Frust in der Gruppe führen. Unausgelastete Tiere sind schneller gereizt und können das an den Partnertieren auslassen. Dauerhaft zu wenig Platz, zu wenig Verstecke im Käfig, zu viel Dreck und/oder kein regelmäßiger Auslauf können auf Dauer eine Gruppe zermürben und Streit fördern oder gar verursachen. Aus diesem Grund sollte man den Tieren einen ausreichend großen Käfig zur Verfügung stellen, damit sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Das Mindestmaß (2-3 Tiere: 3m³) ist hierbei nur eine Richtgröße und sollte keineswegs unterschritten werden. Es kann sogar sein, dass bei sehr bewegungsfreudigen Tieren selbst das Mindestmaß noch zu klein ist. Größe allein ist aber nicht alles, denn Chinchillas benötigen ebenfalls eine abwechslungsreiche Einrichtung. Einmal um ihren Nage- und Verstecktrieb zu befriedigen und andererseits sind unterschiedliche Untergründe für gesunde Pfoten sehr wichtig. Auch Beschäftigungsangebote wie Laufräder oder Intelligenzspielzeuge werden von vielen Chinchillas gerne angenommen und tragen zu einer gesunden Auslastung bei, welche die Tiere insgesamt entspannter machen kann.

 

Wenn man seine Chinchillas nicht gerade in einem (zimmer)großen Gehege hält, gehört auch der regelmäßige Auslauf zum Pflichtprogramm. Ganz wichtig ist hierbei, dass mehrere Stunden Auslauf keinen zu kleinen Käfig ausgleichen – außer er steht dauerhaft offen und die Tiere können jederzeit selbst entscheiden, ob sie den Käfig verlassen.

Zu guten Haltungsbedingungen zählt ebenso, dass die Chinchillas tagsüber in Ruhe schlafen gelassen und nicht unnötig gestört werden. Sollte das am aktuellen Standort nicht gewährleitet sein, sollte man sich alternative Stellplätze überlegen.

2.5 Ernährung

Ernährt man seine Chinchillas sehr einseitig oder mangelhaft, setzt man nicht nur ihre Gesundheit aufs Spiel, sondern auch den Gruppenfrieden. Denn die Ernährung der Chinchillas dient nicht nur der Versorgung mit Nährstoffen und dem Zahnabrieb, sondern ebenfalls der Beschäftigung. Werden die Tiere also hauptsächlich mit Pellets und Heu ernährt, sind sie vergleichsweise schnell satt und es stellt sich schnell Langeweile ein. Bei einer artenreichen Ernährung aus getrockneten Blättern, Kräutern, Blüten, Gräsern, Zweigen, sowie Frischfutter können sie hingegen ihren natürlichen Selektiertrieb ausleben und die Futtersuche nach dem leckersten Blatt wird somit zum Erlebnis. Positive Erlebnisse tragen erheblich zum Wohlbefinden der Tiere bei und stärken zudem das Immunsystem. Gleichzeitig sind glückliche und ausgeglichene Chinchillas weniger streitlustig, sodass auch die Ernährung ihren Beitrag zur Gruppenstabilität beitragen kann. 

2.6 Krankheit/Alter

Chinchillas sind grundsätzlich zwar sehr soziale Tiere, ist ein Tier der Gruppe allerdings krank oder bereits altersbedingt beeinträchtigt, können rangniedere Tiere dies ausnutzen und versuchen ihren Platz in der Rangfolge neu auszufechten. Aber auch das kranke oder alte Tier selbst kann der Auslöser für Streitigkeiten sein, wenn es z.B. durch Schmerzen oder Unwohlsein von den anderen Tieren in Ruhe gelassen werden möchte. Selbst wenn es äußerlich keine Krankheitsanzeichen gibt, sollte man die Tiere ggf. von einem chinchillaerfahrenen Tierarzt untersuchen lassen. Besonders Zahn- oder Herzprobleme werden von den Tieren lange versteckt und Streit in der Gruppe kann ein erstes Indiz für mögliche Probleme in dieser Richtung sein.

 

In vielen Fällen bedingen sich die Haltungsbedingungen, eine mangelhafte Ernährung, Zahn- und Herzerkrankungen auch alle gegenseitig, sodass man an mehreren Stellschrauben drehen muss.

Bei krankheits- und altersbedingtem Streit muss immer auf das geschwächte Tier Rücksicht genommen und die Gruppe notfalls erstmal getrennt werden, wenn die Streitereien dieses Tier zu sehr belasten oder den Genesungsprozess beeinträchtigen. Hier sollte erst dann wieder neu vergesellschaftet werden, wenn alle Tiere fit genug sind.

2.7 Trauma

Theoretisch kann jedes Chinchilla durch jedwede schlechte Erfahrung traumatisiert werden. Erfahrungsgemäß tragen aber besonders schlechte Haltungsbedingungen, falsche Vergesellschaftungen und lange Einsamkeit dazu bei, dass Chinchillas sich mit Artgenossen nicht gut verstehen, unvorhersehbar reagieren oder sogar deutliche Aggressionen zeigen. Mit diesen Tieren muss man ganz besonders sensibel umgehen und sie ggf. sehr langsam an andere Chinchillas heranführen. Ist das Tier bereits in eine Gruppe integriert, kann es dennoch jederzeit sein, dass das Tier in Trauma-bedingte Verhaltensweisen zurückfällt und ganz plötzlich aggressives Verhalten oder enorme Angst vor den Partnertieren zeigt. Leider gibt es auch Chinchillas, die so traumatisiert sind, dass sie niemals dauerhaft mit anderen Chinchillas zusammenleben können. In so einem Fall sollte man ggf. nach alternativen Partnertieren wie beispielsweise Degus schauen. 

2.8 Trächtigkeit und Hitze

Die Trächtigkeit ist für ein Chinchillaweibchen nicht nur sehr kräftezehrend und ein hohes gesundheitliches Risiko, sie kann auch in einer ansonsten stabilen Gruppe für Unruhe sorgen. Dies hat mehrere Gründe: einmal ist das Weibchen während und nach der Trächtigkeit in einem körperlichen Ausnahmezustand, sodass es hormonbedingt gereizter und ungeduldiger auf die anderen Tiere der Gruppe reagieren kann. Zudem müssen spätestens direkt nach (besser schon vor) der Geburt alle unkastrierten Böcke aus der Gruppe genommen werden, damit das Weibchen nicht sofort erneut gedeckt wird. Hier sollte man erst neu vergesellschaften, wenn alle Böcke kastriert und der Nachwuchs 10-12 Wochen alt ist. Durch die Trennung ist allerdings nicht sicher, dass sich die Tiere dann noch verstehen und es kann sein, dass das Weibchen seinen Nachwuchs gegen die anderen Gruppenmitglieder verteidigt. Das ist einer der Gründe, warum man niemals bewusst unkastrierte Böcke zu Weibchen setzen sollte.

 

Nimmt man eine unkastrierte Notfellchengruppe mit Böcken und Weibchen auf, sollte man alle Böcke schnellstmöglich kastrieren, damit eine Trennung mit Glück nicht nötig ist. Auch der männliche Nachwuchs sollte mit 10-12 Wochen frühkastriert werden, damit er in der Gruppe bleiben kann.


Neben der Trächtigkeit hat auch die Hitze einen Einfluss auf den Hormonhaushalt von Weibchen. Dies kann ebenfalls zu vermehrtem Streit und Jagereien in dieser Zeit führen. 

2.9 Plötzliche Änderungen im Alltag

Plötzliche Änderungen im Alltag machen den meisten Chinchillas nichts aus und sie werden darauf höchstwahrscheinlich kaum negativ reagieren. Es gibt aber sehr sensible Tiere, bei denen schon kleine Veränderungen oder Erlebnisse für Unruhe in der Gruppe sorgen können. Meistens sind diese Änderungen im Alltag nicht die Hauptursache für Streit, sondern nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Daher sollte man diese Faktoren zwar ernst nehmen, aber sich nicht ausschließlich auf diese stützen. Zumal es fast unmöglich ist genau nachzuvollziehen, welchen konkreten Einfluss plötzliche Änderungen auf die Tiere haben. Dennoch gibt es ein paar beispielhafte Ereignisse, welche bei bereits instabilen Gruppen schnell zu Streit führen können:

 

• neue Einrichtung, neuer Käfig oder neuer Standort des Käfigs

• neue Tiere im Haushalt – sowohl andere Chinchillas als auch artfremde Tiere

• ungewohnte Störungen am Tag durch z.B. Besuch

• neue menschliche Mitbewohner (z.B. Baby, neuer Partner, neue WG-Mitbewohner, Nachbarn)

• Baulärm

• Umzug

• Gewitter

• Knallkörper an Silvester

Tod eines Partnertieres