Nadelbäume und Nadelbaumzapfen

1. Verwendung als Futter & fürs Gehege

Fichte, Tanne, Lärche und Kiefer sind für Chinchillas als Beifutter geeignet. Am besten bietet man sie zusammen mit anderen Zweigen an, denn sie sind reich an ätherischen Ölen und werden nur in kleinerer Menge gefressen oder bei Bedarf, wenn die Tiere die Nährstoffe brauchen. Natürlich dürfen die Zweige, die man verfüttert, nicht gespitzt oder sonst wie behandelt sein, d.h. gekaufte Weihnachtsbäume oder Zweige aus Blumenläden & Co. sind tabu.

Ätherische Öle sind sehr gesund und töten z.B. krankmachende Mikroorganismen ab, wirken schleimlösend, entkrampfend, entzündungenhemmend. In Massen bzw. hochkonzentriert sind die Öle giftig und können u.a. schleimhautreizend wirken, Bauchschmerzen auslösen oder sich auf das zentrale Nervensystem auswirken z.B. in Form von Krämpfen. Mehr zu sekundären Pflanzenstoffen, u.a. ätherischen Ölen, siehe hier.

 

Zu HARZ: Es besteht nachweislich keine von Harz ausgehende Gefahr für unsere Nager: Harze verkleben weder Organe wie den Verdauungstrakt noch schädigen sie das Fell. Holz aus Fichte & Co. aus dem Baumarkt kann ebenfalls harzen, wird jedoch bereits seit Jahrzehnten erfolgreich in der Chinchillahaltung für den Käfigkorpus, die Käfigetagen und Einrichtung verwendet und wird von den Tieren folgenlos benagt. Fichtenholz & Co. ist recht weich, sodass es von den Chinchillas mühelos benagt werden kann.

 

TIPP: Zapfen von Fichte & Co. werden ganz gern benagt, die Chinchillas "spielen" auch damit.

 

Fichtensprossen sind frisch, aber auch getrocknet, als Futter geeignet. Getrocknet kann man sie in Online-Shops kaufen, z.B. unter http://www.die-nager-kueche.com/bluten/fichtensprossen/ oder bei Hansemanns-Team.de

2. Einfach zu bestimmen vs. mögliche Verwechslung

  • Einfach zu bestimmen und von anderen Nadelbäumen gut zu unterscheiden sind Kiefer und Lärche
  • Miteinander verwechselt werden können Thuja und Schein-Zypresse: da jedoch beide giftig sind, ist eine Verwechslung nicht weiter relevant
  • Fichte vs. Eibe vs. Tanne: Kann man Fichte und Tanne nicht von Eibe unterscheiden, sollte man auf das Verfütternvon Fichte und Tanne verzichten, da Eibe hochgiftig ist! Eines der Unterscheidungsmerkmale ist die Anordnung der Nadeln, ferner sind nur die Eibenadeln glatt und glänzend - den Unterschied sieht man am besten, wenn man die Bäume vor sich hat

3. Bilder von Nadelbäumen, die als Beifutter geeignet sind

Tannen

Blautanne
Blautanne

Nobilistanne
Nobilistanne

Normantanne
Normantanne
Nordmanntanne
Nordmanntanne

Koloradotanne
Koloradotanne
Koloradotanne
Koloradotanne

Kiefern

Bergkiefer
Bergkiefer

Zwerg-Bergkiefer
Zwerg-Bergkiefer

Mädchen-Kiefer
Mädchen-Kiefer
Mädchen-Kiefer
Mädchen-Kiefer
Mädchen-Kiefer
Mädchen-Kiefer

Weymouth-Kiefer
Weymouth-Kiefer
Weymouth-Kiefer
Weymouth-Kiefer
Weymouth-Kiefer
Weymouth-Kiefer

Lärchen

Lärche
Lärche
Lärche
Lärche

Fichten

Rotfichte
Rotfichte

Zuckerhut-Fichte
Zuckerhut-Fichte

Nestfichte
Nestfichte
Nestfichte
Nestfichte

Blaue Nestfichte
Blaue Nestfichte

Blaufichte
Blaufichte
Blaufichte
Blaufichte

Serbische Fichte
Serbische Fichte
Serbische Fichte
Serbische Fichte

Blaue Igelfichte
Blaue Igelfichte
Blaue Igelfichte
Blaue Igelfichte

4. Bilder von Nadelbäumen, die als Futter NICHT geeignet sind

Eibe
Eibe
Eibe
Eibe

Scheinzypresse
Scheinzypresse
Scheinzypresse
Scheinzypresse

Thuja
Thuja
Thuja
Thuja