Gebärmutterentzündung

Erfahrungsbericht

Dezember 2017

Zuerst hatte Lilo keine sichtbaren Anzeichen gezeigt. Sie hat wie immer gegessen und ihr Gewicht gehalten, doch sie fing immer mehr an den Auslauf zu meiden und hüpfte nicht mehr so rum wie vorher. Danach hat sie angefangen weniger zu fressen. Sie hat trotzdem vor den Näpfen gesessen, hat aber nicht wirklich was gegessen. Wir waren dann beim Tierarzt und die Zähne wurden kontrolliert. Sie waren in Ordnung. Danach sollte eine Urinprobe genommen werden. Es kam bei ihr unten Eiter raus bei der Entnahme. Sie bekam für 2 Wochen Baytrill als Antibiotika und wurde nach den zwei Wochen unter Ultraschall kontrolliert ob der ganze Eiter weg ist.

 

 

Juli/ August 2018

Lilo hat wieder angefangen immer mehr angefangen den Auslauf zu meiden und hat auch immer bisschen an Gewicht verloren, obwohl es den Anschein machte, dass sie vor den Näpfen fraß. Da sie auch Probleme mit den Fußballen hat, muss ich sie auch täglich eincremen. Dabei hab ich bemerkt, dass es ihr weh tut, wenn man ihren Bauch leicht drückt. Eiter hat man bei ihr keinen gesehen. Wir waren dann beim Tierarzt wegen Verdacht auf Gebärmutterentzündung und diese hatte sich leider mit einem Röntgenbild bestätigt. Man konnte daran viel Eiter um ihre Gebärmutter erkennen. Wir ihr dann wieder Antibiotika gegeben und zugefüttert, da sie immer mehr abgenommen hatte.

 

 

5 Tage nach dem Arztbesuch5 Tage nach dem Arzttermin haben wir sie kastrieren lassen. Der Arzt meinte, dass es notwendig ist sie kastrieren zu lassen, denn wenn sie es schon zum zweiten mal hat, wird sie es auch auf jeden Fall nochmal bekommen. Die zweite Gebärmutterentzündung würde auch von dem Zyklus passen und ist daher wiedergekommen. Die Gebärmutterentfernung verlief gut. Wir durften sie schon an gleichen Tag abholen und sie war schon munter. Wir sollten nach zwei Wochen Fäden ziehen lassen. Die Wunde ist gut abgeheilt.

(c) Daniela Matheis (2018)